Erdbestattung für Berlin zzgl. Grabstelle

Lange war die Erdbestattung, bei welcher der Verstorbene in einem Sarg beigesetzt wird, die Bestattungsart, welche am häufigsten gewählt wurde. Laut Gesetz darf eine Erdbestattung in Deutschland nur auf einem Friedhof erfolgen.

Unsere Grundleistungen ab 1.298 € inklusive 19 % MwSt.

  • Abholung des Verstorbenen (Berlin)
  • Einstellung Klimaraum, 2 Tage kostenlos
  • hygienische Versorgung
  • Naturholzsarg, schlicht mit 4 Griffen und Innenauskleidung
  • Deckengarnitur, Bestattungskleid -dezent-
  • Organisation des Beisetzungstermins
  • Aufnahme der Behördenformalitäten inkl. Vermittlung Rentenbeantragung
  • fürsorgliche Beratung & Betreuung
  • Hausbesuch auf Wunsch möglich innerhalb Berlin kostenlos
  • zzgl. Friedhofsgebühren und anfallender Fremdleistungskosten
Ein Sarg mit Blumen als Symbol für eine Erdbestattung durch Jade Bestattungen Berlin

Für die nachstehend angeführten, zusätzlichen Leistungen & Auslagen unterbreiten wir Ihnen gern ein detailliertes Gesamtangebot.

  • Überführungen außerhalb von und nach Berlin, sowie aus dem Ausland
  • Transfer des Verstorbenen zu einem Friedhof innerhalb Berlins
  • verschiedene Särge laut Katalog
  • Trauerfeierbegleitung
  • Sargträger
  • Blumenschmuck (Handsträuße, Kränze, etc.)
  • Traueranzeigen
  • Danksagungen
  • Dekorationsmaterial für die Trauerfeier
  • Bereitstellung einer Feierhalle
  • Bereitstellung Abschiednahmeraum
  • Musik, Gesang
  • hauseigene Trauerrednerin

und was Sie darüber hinaus noch wünschen.

Kosten einer Erdbestattung

Wie preiswert eine Erdbestattung wird, ist von vielen Faktoren abhängig. Zunächst ist ein Bestatter zu beauftragen. Dort sind die Preise recht unterschiedlich. Die Dienst-leistungen bei einem Bestatter welcher preiswert ist, bedeutet nicht, dass diese minderwertig sind. Im nächsten Schritt wird der Sarg ausgesucht. Fast ausschließlich wird Holz gewählt, da dieses Material sich im Laufe der Zeit zersetzt. Günstige Särge sind von der Holzart und deren Dekor abhängig. Es sind auf jeden Fall Gebühren an die jeweilige Friedhofsverwaltung für die Nutzung der Grabstelle zu entrichten. Diese unterscheiden sich territorial. Ein weiterer Kostenfaktor für die Angehörigen ist der Grabstein, welcher von einem Steinmetz gefertigt wird. Dieser Grabstein wird erst einige Zeit nach der Erdbestattung aufgestellt. Organisiert und bezahlt werden muss die Trauerfeier. Unumstritten ist, dass die Feuerbestattung im Vergleich zur Erdbestattung in der Regel als preiswerter zu bezeichnen ist. Unter anderem hängt dies damit zusammen, dass die Fläche für eine Urne wesentlich kleiner, als die für einen Sarg ist.

Selbst wenn die Bestattung preiswert ist, kann es sein, dass es das Budget der Angehörigen mit geringem oder ohne Einkommen übersteigt. In einem solchen Fall kann beim Sozialamt ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Man spricht von der sogenannten Sozialbestattung. Es liegt im Ermessen der Kommunen, welche Kosten, in welcher Höhe genehmigt werden. Lediglich dem Wunsch des Verstorbenen, ob er eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung wünschte, wird in der Regel entsprochen.

Gesetzliche Vorschriften zur Erdbestattung

Beim Ableben eines Menschen sind laut Gesetz Fristen zu beachten. Hierzu wurde ein Bestattungsgesetz erlassen. Es wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Gleich ist zumeist die Einhaltung der Zeit von 36 Stunden nach dem Tod. Innerhalb dieses Zeitraumes muss der Verstorbene durch einen Bestatter in einen Klimaraum überführt werden. Eine Bestattung kann frühestens 48 Stunden nach dem Ableben durchgeführt werden. Je nach Bundesland muss diese Mindestzeit eingehalten werden. Die Bestattungsfrist variiert zwischen 4 und 8 Tagen.

Ablauf einer Erdbestattung

Der erste Schritt nach dem Ableben ist einen Bestatter zu benennen. Ob dieser die Bestattungswünsche erfüllt und ggfs. preiswert, wenn gewünscht, ist sollte im Vorfeld überprüft werden. Der Bestatter beginnt damit, den Verstorbenen zu überführen. Des Weiteren bereitet der Bestatter die Beisetzung in allen organisatorischen und bürokratischen Bestattungsabläufen würdevoll vor. Die Trauerfeier beginnt entweder in einer Kapelle des Friedhofs, der Kirche oder am offenen Grab. Im Gedenken des Verstorbenen kann die Trauerrede von einem Trauerredner oder einem Geistlichen gehalten werden. Träger bringen den Sarg zur Grabstätte, gefolgt von den Angehörigen und der Trauergemeinde. Nachdem der Sarg ins Grab gelassen wurde, verabschieden sich die Trauergäste am Bestattungsort und treffen sich gegebenenfalls zu einem gemeinsamen Essen, dem sogenannten „Leichenschmaus“. Nachdem das Grab geschlossen und die Blumen und Kränze arrangiert wurden, statten ihm die nächsten Angehörigen meist noch einmal einen Besuch ab.

Grabarten

Günstig können die Kosten durch die Wahl der Grabart beeinflusst werden. Weniger preiswert ist ein Wahlgrab. Bei diesem können die Lage und die Größe des Grabes von den Angehörigen gewählt werden. Ferner besteht nach Ablauf der Liegezeit die Option, das Nutzungsrecht zu verlängern. Je nach Gemeinde ist dies relativ günstig. Später verstorbene Angehörige können in diesem, wenn es ein mehrstelliges Grab ist, noch beigesetzt werden. Preiswerter hingegen ist ein Reihengrab. Es können aber keinerlei Wünsche, wie zuvor beim Wunschgrab beschrieben, umgesetzt werden.
Günstig sind anonyme Erdbestattungen. Jedoch machen hiervon in Deutschland nur wenige Hinterbliebene Gebrauch. Je nach Bestattungsort gibt es Unterschiede bezüglich der Mindestruhezeit und teilweise auch zur Beschaffenheit des Sarges. Mindestruhezeit sagt aus, dass innerhalb dieser Zeit das Grab nicht eingeebnet werden darf. In jedem Fall besteht in Deutschland die Pflicht, dass die Erdbestattung auf einem Friedhof zu erfolgen hat.